13. August
Eine Sendung bei dradio kultur über den Mauerbau.
Ein ehemaliger Kollege erzählt über den 13. August. Über die gesperrten Grenzanlagen in der Charlottenstrasse und der Zimmerstraße. Das habe ich später auch noch erlebt. Wie man in dieses Gebäude nur mit Grenzausweis reinkam.
Wie diese Ausweise immer eingezogen und die Besitzer neu überprüft wurden. Wie immer mal wieder jemand versucht hat, abzuhauen und dann wurde wieder verstärkt überprüft.
Und wie wir in der Setzerei aus dem Fenster guckten auf das Springerhochhaus und aus der Montage direkt auf den Check Point Charly , wo ab und zu ein Häschen hoppelte und hin und manchmal auch mal ein Fußgänger rüberging oder ein Botschaftsfwagen rüberfuhr. Und wie wir zu Hause Westberliner Abendschau guckten, die über ein Riesenspektakel berichtete, das ein amerikanischer Künstler dort auf Stelzen vollführte und wie die Kamera schwenkte auf das Fenster der Setzerei im Osten direkt in das grinsende Gesicht von unserem Kraftfahrer. Das waren schon verrückte Zeiten und noch verrückter war, dass sich das alles so geändert hat.
Damals habe ich mir - wenn ich keinen Dienst in der Setzerei hatte - darüber nicht andauernd Gedanken gemacht.
Ich erinnere mich aber auch noch an eine Kabarettsendung mit Hannelore Kaub aus dem Anfang der 80er Jahre, die nach einem fiktiven Mauerfall und kurzer Euphorie die Westbürger jammern lässt, wie schön das gewesen war, als die Ostverwandten mit einem Paket zufrieden waren und sonst bei sich blieben. Genauso ist es gekommen. Herrlich aber auch traurig.
Ein ehemaliger Kollege erzählt über den 13. August. Über die gesperrten Grenzanlagen in der Charlottenstrasse und der Zimmerstraße. Das habe ich später auch noch erlebt. Wie man in dieses Gebäude nur mit Grenzausweis reinkam.

Und wie wir in der Setzerei aus dem Fenster guckten auf das Springerhochhaus und aus der Montage direkt auf den Check Point Charly , wo ab und zu ein Häschen hoppelte und hin und manchmal auch mal ein Fußgänger rüberging oder ein Botschaftsfwagen rüberfuhr. Und wie wir zu Hause Westberliner Abendschau guckten, die über ein Riesenspektakel berichtete, das ein amerikanischer Künstler dort auf Stelzen vollführte und wie die Kamera schwenkte auf das Fenster der Setzerei im Osten direkt in das grinsende Gesicht von unserem Kraftfahrer. Das waren schon verrückte Zeiten und noch verrückter war, dass sich das alles so geändert hat.
Damals habe ich mir - wenn ich keinen Dienst in der Setzerei hatte - darüber nicht andauernd Gedanken gemacht.
Ich erinnere mich aber auch noch an eine Kabarettsendung mit Hannelore Kaub aus dem Anfang der 80er Jahre, die nach einem fiktiven Mauerfall und kurzer Euphorie die Westbürger jammern lässt, wie schön das gewesen war, als die Ostverwandten mit einem Paket zufrieden waren und sonst bei sich blieben. Genauso ist es gekommen. Herrlich aber auch traurig.
Magda - 13. Aug, 17:16
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Trackback URL:
https://magda.twoday.net/stories/2522027/modTrackback