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    <dc:publisher>Magda</dc:publisher>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-16T08:13:51Z</dc:date>
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    <title>Magdas Weblog</title>
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  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/6095061/">
    <title>TU TEN VAS  FÜR ALLERLEI FREUNDE UND FREUNDINNEN</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/6095061/</link>
    <description>&lt;i&gt;(Dein Herz hat anderswo zu tun  Ingeborg Bachmann)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschiede sind immer traurig, ob wirklich oder unwirkliche. Beides tut weh &lt;br /&gt;
Das triviale Bild vom Leben, das ein Karussell ist, und sich dreht und plötzlich sind die anderen Fahrgäste ausgestiegen und man selbst blickt ratlos in die Runde und bleibt allein zurück  es geht mir durch den Sinn und trübt mir die Stimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird aufs Land ziehen, meine junge Freundin Und ich bin überrascht über die Größe meines Kummers. Noch ist sie ja da, aber wenn wir uns treffen, spüre ich, dass sie den Kopf fast abgewandt hat, sich schon wegdreht aus meinem Leben, zu etwas Neuem will und ich sie sehr vermissen werde. &lt;br /&gt;
Seltsam, wir sehen uns manchmal wochenlang nicht, haben auch schon Monate ins Land gehen lassen, aber ich wusste, sie ist da, ich kann hin und wieder nach ihr sehen in dem Buchladen, in dem sie arbeitet. Oft habe ich es sogar dabei belassen und sie gar nicht angesprochen, manchmal hat sie mich gesehen und wir haben ein bisschen geredet oder gleich beschlossen, dass wir uns treffen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns im Olivenbaum verabredet haben, dann habe ich vorher innerlich repetiert, was ich ihr gern erzählen möchte, damit ich nichts vergesse. Wir saßen beim Rotwein und haben geredet und geredet und auf dem Heimweg haben wir uns noch mal per SMS bestätigt, was das wieder für ein schöner Abend war und wie wir alles so gut besprochen haben. Sie hört so intensiv zu und ich muss bei ihr manchmal erst nachfragen. Hoffen kann ich nur, dass ich sie trösten konnte bei dem was bedrückend war, so wie sie mich getröstet hat. &lt;br /&gt;
Nach solchen Abenden holte mich mein Mann oft an der Straßenbahn ab und ich freute mich, wie gut ich es habe, gerade verabschiedet von einer guten Freundin, empfangen von einem vertrauten und fürsorglichen Partner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind so verschieden. Sie  in den Vierzigern - immer in Bewegung immer auf der Suche, sieht so fragil aus und ist so tatkräftig. Nie würde sie wie ich stundenlang an einem Computer ausharren. Sie muss immer alles ändern, immer wieder neu gruppieren, immer alles umwerfen. In der Stadt ist sie ständig umgezogen. Ich fand das schrecklich und beeindruckend, diese Lust, immer wieder neu anzufangen, ein Durcheinander zu ertragen, das mich verrückt gemacht hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewundert hat sie für mich oft für meinen Humor, für mein Zugehen auf Menschen, für mein Grundvertrauen in alle, die mir begegnen, für meine Bereitschaft zu riskieren, das etwas schief gehen kann, wenn man ein Spiel spielt, das man nicht wollte. &lt;br /&gt;
Dafür bin ich  die sich mit Worten doch so gut verteidigen kann - völlig hilflos am Steuer eines Autos, werde panisch bei jeder Änderung der Route, während sie gelassen fährt  und andere Autos warten lässt, während sie geruhsam wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Glück hat, beschenken einen die Jahre mit neuen Empfindungen und Einsichten. Aber dieser Tage plagt mich das Herz mit Sehnsüchten, die wie ein Flash back daherkommen, an bittere Abschiede aus alten Zeiten erinnern.&lt;br /&gt;
Noch einmal wünscht man sich tiefe Gefühle, noch einmal möchte man spüren, was intensives Leben heißt in einem Alltag, der sich verflacht und in Rituale aufgeteilt ist, die wiederholt und wiederholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt weiß ich so im Abschied, dass meine Gefühle tiefer sind, als ich dachte, wenn wir unsere Zärtlichkeit füreinander zeigten. Schon lange weiß ich, nicht erst mit den Jahren, dass es eine Erotik des Gesprächs gibt und dass ich ohnehin erotisch nicht festliege &lt;br /&gt;
Ich liebe die leichten Berührungen, denn sie gehen mir mehr unter die Haut als Umarmungen, die einen in eine Form pressen wollen, die man nicht ist. Eine Fingerspitze ist mir erotischer als eine ganze vereinnahmende Hand. &lt;br /&gt;
Warum schreibe ich das? Weil auch diese leichten Berührungen mir bald nicht mehr zuteil werden. Die kleinen, schnellen Umarmungen, die Begegnung mit einer weichen Wange. Immer gab es die gute Balance aus Nähe und Abstand, die uns beiden so gut tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist das Leben hart und es gehen viele. Eine Freundin will mir nicht mehr wohl, eine andere entfernt sich in die Landschaft der Lausitz und einer, den ich nie gesehen habe, verschwindet in die Vergesslichkeit des Internets. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Herz hat anderswo zu tun, heißt es in Ingeborg Bachmanns Erklär mir, Liebe. - So geht es in diesen Tagen mit Lieben, die mir für eine Weile freundlich und tröstlich den Blick zu jener grauen Nebelwand verstellten, hinter der das Alter wartet.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Stimmungs- und Wetterlagen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-16T08:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5963596/">
    <title>Nach der Wahl</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5963596/</link>
    <description>Ich frage mich, ob es auch bei früheren Wahlsendungen Sitte war, dass ein BDI-Chef  mit in einer Interviewrunden stand. Dass die Gewerkschaft dabei war, sollte ein Zeicihen der Ausgewogenheit sein. Aber es klingt schon merkwürdig, wenn ein Wirtschaftsvertreter schon mal seine Mitsprache - die es ja ohnehin gibt - so offen Mitsprache und Enfluss anmeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Macht verlagert sich - noch deutlicher und wenig kaschiert - in Richtung der mächtigen Lobbygruppen. Der hohe Wahlsieg der FDP schafft neue Kanäle dafür. Jetzt hängt Merkels Glaubwürdigkeit für mich davon ab, ob es ihr gelingt, diese Einflüsse einzuhegen . Das Stichwort dafür ist heute abend in den Medien der Kündigungsschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten weiß ich nicht, ob eine Große Koalition besser gewesen wäre. Ich persönlich finde, dass  - wenn es ums Messer wetzen geht -ein Franz Münterfering mit seinen bieder-heuchlerische Statements  und den Intrigen mal voll reinlaufen könnte. Er kann ruhig auch Mist - die Opposition ist ja selbiger - forkeln den er selbst mit zu verantworten hat.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Politisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-27T19:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5962378/">
    <title>Alles ein Abwasch I - Die Uckermark</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5962378/</link>
    <description>Wieso widerfährt einem Landstrich soviel Unrecht, fragten wir uns heute am Trog. &lt;br /&gt;
Wenn ich meinen Mann zum Beispiel über jenen Landstrich befrage, dann fällt mir auf, dass seine Augen vom Grauen ins Grüne changieren. Das hat damit zu tun, dass er immer sehr lange ausholt mit seinen Erinnerungen und ich Zeit habe , diesen Farbwechsel zu verfolgen. Voran kommt man so aber nicht mit den Kaffeetassen. &lt;br /&gt;
Grün und Grau passt gut zu Uckermark, diesem Landstrich mit wortkargen Leuten. In Casekow, nicht weit von Schwedt, hat P. einige  Zeit seiner Kindheit verbracht. Bei Großeltern, die sich dort in eine einfache Kate aus Berlin zurückgezogen hatten. Vor Bomben geschützt sein sollte er und - in der Nachkriegszeit - nicht hungern müssen. Auf dem Lande konnte man schon immer besser überleben. Kein elektrisches Licht, Aufstehen und ins Bett mit den Hühnern. Im Sommer im Kornfeld liegen und in den Himmel gucken. Bei beißendem Froststurm mit dem Großvater über das Feld stolpern und denken, man erfriert doch noch auf halber Strecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Großvater, ein Riese, der mit dem Daumennagel die Schrauben eindrehte, der eines Tages sagte, er nehme keinen Nachschlag mehr und im Nebenzimmer dann für immer still und stumm im Sessel saß Die kleine gottesfürchtige, zierliche Großmutter, die die Küken in der Küche fütterte, indem sie etwas Brot im Mund zerkleinerte und das dann den Schnäbeln hinhielt. Ich lerne gerade, dass der Begriff Stubenküken daher kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weit von diesem Casekow lag das Vorwerk Biesendahlshof, ein Herrensitz, in dem sich - wie man sagt - Krupp von Bohlen-Halbach erholte.  Nach dem Krieg beherbergten viele der ehemaligen Gutshäuser entweder den Dorfkonsum oder  den Kindergarten. Wir waren mal dort - noch vor der Wende - in Casekow und haben uns das Haus angeguckt. Und P. meinte, es riecht auf den Feldern noch genau so wie früher. P. hatte dort  gemeinsam mit einigen Verwandten - Ackerland geerbt, nicht viel, aber zum ersten Mal habe ich, als wir das verkauft haben, gespürt, was der Landbesitz in den Menschen weckt. Nicht immer Gutes. Wir jedenfalls sind es los, das Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uckermark - ziemlich einsam. Man müsste mal wieder in die Gegend fahren. Ach, dann regt man sich so auf über diese Brandenburger Autofahrer.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Alltag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-26T21:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5716951/">
    <title>Alles umschreiben</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5716951/</link>
    <description>Kennen Sie diese herrliche Episode bei Alfred Tetzlaff, genannt Ekel-Alfred? Wie der seinem Sozi-Schwiegersohn erklärt, dass Walter Ulbricht schon immer ein Agent des Geheimdienstes von Arnold Gehlen war. Schon immer war der das. Schon im  Moskauer Hotel Lux hat der im Auftrag von Gehlen die anderen Genossen &quot;hingehangen&quot;. Nee, dass es den BND damals noch gar nicht gab, das ist unwesentlich, immerhin war der Gehlen ja schon Geheimdienstler bei der Regierung davor. Wie hieß die gleich, die Regierung?  Ach ja Adolf Hitler hieß die Regierung davor und bei der war Gehlen Pionier des Militärischen Nachrichtendienstes für die Überwachung der Feindbewegungen an der Ostfront. Passt doch prima. Neben der Ostfront hat er gleich die Exilgenossen-Ost mit überwacht. Und da war ihm Ulbricht schon hochwillkommen. Es sollte ja gegen die anderen Kommunisten gehen. So war das. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und danach, da hat er doch die Mauer aufgebaut, der Ulbricht im Auftrag von Gehlen, sagt Tetzlaff. &lt;br /&gt;
Das war schon sinnvoll, weil durch diesen Mauerbau wurden Unmengen an Beton verbaut, das hat die DDR damals so geschwächt. Dadurch konnten sie nicht weiter an den Autobahnen bauen, wie sie es ja schon unter Hitler gemacht hatte. Alles muss man neu bedenken, alles.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie komme ich jetzt drauf: Ach ja, wegen dem Kurras, diesem Stasi-Kunstschützen. Was hat der für die Bundesrepublik getan? Er hat die 68er kreiert, schon im Jahre 1967. So vorausschauend war sie, die Stasi. Sonderbar, diese Schläue, eigentlich waren das doch immer doofe Genossen. &lt;br /&gt;
Vielleicht gehörte die Stasi damals auch schon dem Arnold Gehlen. Kann sein, kann alles sein. Die Historie ist nichts als ein großes Ersatzteillager. Daraus kann man sich alles zusammenbasteln oder rühren oder auch was reinstampfen. Und außerdem, was Tetzlaff sagt, ist ein Wahnsinn, aber ist nicht die ganze Geschichte ein Wahnsinn.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren gabs mal ein Plakat, auf dem ganz deutlich wurde, dass auch andere das so sehen. Da sah man schwer arbeitende Trümmerfrauen, wie sie kurz nach dem Kriege eben zu finden waren. Aber drunter stand  vorausschauend: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. Also war doch nicht Ulbricht der Bösewicht. &lt;br /&gt;
Sehn Sie, das ist die endgültige Wahrheit. Trümmerfrauen sind an allem schuld an allem. Die Geschichte muss neu geschrieben werden....</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Politisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-23T18:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5595063/">
    <title>&quot;Kontraste&quot; : Hartz IV-Empfänger bitte nicht füttern!!!</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5595063/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_19_03/beitrag_2.html&quot;&gt;http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_19_03/beitrag_2.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, man soll journalistisch wagemutig sein, die Dinge mal ein bisschen hinterfragen, Themen gegen den Strich, bürsten, ungewohnte Aspekte einbeziehen. So etwas müssen sich die Autoren des Beitrages &quot;Fragwürdige Hilfe  Lebensmittelspenden hemmen Eigeninitiative&quot;, der am gestrigen Donnerstag beim ARD-Magazin &quot;Kontraste&quot; lief, gedacht haben - wenn man gutwillig ist. Was dann aber ablief, war schwer zu ertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So vernünftig es sein mag, über das &quot;Tafelwesen&quot; auch kritisch zu berichten, so absolut daneben ist es, wenn ein Vertreter des Instituts der deutschen Wirtschaft, ein Herr Dr. Dominik Enste, sich mit folgendem  Statements in die Debatte einbringt: &lt;br /&gt;
Wenn man sich daran gewöhnt, wenn das regelmäßige Leistungen sind, kann es eben dazu führen, dass man unselbständiger wird, dass man irgendwann gar nicht mehr selber in der Lage ist zu kochen, einzukaufen, und man kein Gefühl mehr hat für Preise in den Geschäften, ja einfach die Relationen nicht mehr im Blick hat und auch gar nicht mehr einschätzen kann, wie weit bin ich Almosenempfänger, inwieweit bin ich noch selbständig in der Lage mein Leben zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sich dann zu Aussagen aufschwingt wie: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernproblem kann bei den Tafeln dadurch entstehen, dass Menschen längerfristig die Fähigkeit verlieren, für sich selber zu sorgen. Das heißt, dass sie fast wie bei einer Fütterung in der freien Wildbahn, man falsch erzogen wird, man selber nicht mehr in der Lage ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, also bildlich gesprochen jagen zu gehen und für sich selber zu sorgen, sondern immer stärker angewiesen wird auf diese Hilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte - wie auch einige Kontraste-Blogger, die kein Blatt vor den Mund nahmen - das sei eine Satire-Sendung. War es aber nicht. Es war ein Beitrag, bei dem man den Verdacht nicht loswurde, dass das Teil mit Unterstützung der - man kennt sie ja schon - INSM ins Programm gehievt wurde. Denn auch in den Aspekten, die durchaus diskussionswürdig gewesen wären, war dieser Beitrag merkwürdig kurzatmig in den Argumenten. Eine alleinerziehende Mutter, die jetzt von ihrem Hartz IV-Geld wieder selbst kocht (und mit ihren eigenen Einkäufen natürlich die Wirtschaft ankurbelt) und ihre Zufriedenheit darüber sehr plakativ bekundet, einige Stimmen von Akteuren und Helfern in den Suppenküchen, die meinten, manche Hartz IV-Empfängern könnten nicht mit dem Geld umgehen und ähnliche Einlassungen erschreckten mit ihren Tendenzen zur Bevormundung und Kontrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte ja in der Tat eine PR-Aktion des unter Umsatzeinbruch leidenden Einzelhandels sein, die sich hier den Fernsehzuschauern präsentierte. &lt;br /&gt;
Mir war nicht mehr nach Essen nach diesem Beitrag  eher nach dem Gegenteil.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Politisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-20T08:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5590663/">
    <title>Wassermangel und Feuchtgebiete</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5590663/</link>
    <description>In diesen Tagen findet in Istanbul das 5. Weltwasserforum statt. Seit Jahren warnen sowohl UNO-Organisationen, offizielle Vertreter der Staaten, als auch NGOS vor einer weltweiten Wasserkrise. Und wie so oft hat sich die private Wirtschaft bereits in Position begeben, &lt;br /&gt;
&quot;Easy water is over&quot;, erklärte Gerard Payen, der Präsident der Internationalen Vereinigung der privaten Wasserwirtschaft. Die Zeiten, in denen Wasser in ausreichendem Maße verfügbar war, sind vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war es schon vorher nicht. Schon immer war Wasser ein Instrument in der politischen Auseinandersetzung, eine kalkuliert eingesetzte Waffe. &lt;br /&gt;
In den besetzten Gebieten klagten die palästinensischen Bewohner, dass ihnen von den israelischen Siedlern das Wasser abgegraben wird, der Nahostkonflikt hat auch mit dem Kampf ums Wasser zu tun. Zwischen Staaten ist der Zugriff zu den Wasserressourcen immer wieder ein Konfliktthema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Weltwasserforum sprach Grünen-Politikerin, Uschi Eid, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, einen besonders problematischen Aspekt an.: 2,6 Milliarden Menschen haben keine sanitäre Versorgung. Sie verwies im Zusammenhang damit auch darauf, dass besonders Frauen von diesem Mangel betroffen sind. Sie brauchen  viel mehr als Männer  die sichere Abgeschiedenheit und Wahrung der Intimität bei der Verrichtung elementarer menschlicher  Bedürfnissen. Sie sind viel schneller von Krankheit und Infektionen bedroht, wenn die sanitären Bedingungen unhygienisch sind. Sie brauchen Körperhygiene dringend zur Erhaltung der Gesundheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich diese Berichte las,  kam mir  - rein assoziativ  Roches Feuchtgebiete in den Sinn. Man soll im Umgang mit solchen Werken nicht zu grundsätzlich und humorlos sein. &lt;br /&gt;
Trotzdem: Mir ist diese Lust am Unzivilisierten höchst suspekt, weil sich gerade unter den so ungerechten Bedingungen in der Welt darin ein ignoranter Zynismus manifestiert und die übliche westliche Egomanie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Berichte liest über Menschen, die irgendwo unter unhygienischen Bedingungen leben mussten  in Internierungslagern oder in der Kriegsgefangenschaft oder im KZ, dann waren für sie auch die hygienischen Bedingungen Mittel der Entwürdigung und kalkulierten Demütigung. Und das betraf ganz besonders die Frauen, die ständig durch die Biologie mit ihren Monatsrhythmen angreifbarer sind als Männer. &lt;br /&gt;
Im Internierungslager Gurs in Frankreich haben sie den Frauen verboten, sich ganz zu waschen. Nach ein paar Tagen haben sich die Frauen auch in Gegenwart der Wachtposten über dieses Verbot hinweggesetzt.  So steht es im Bericht einer ehemaligen Lagerinsassin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Hygienewahn der Gegenwart eine Lust am Dreck, am stinkenden Exkrement und der übelriechenden Körperausscheidung entgegen zu halten das ist - in den Kalkülen  der Gegenwart finanziell erfolgreich, aber sonst einfach nur schwachsinnig. Meine Wertschätzung für Sophie Roche, die ja sonst ganz vernünftig zu sein scheint, ist auf Null gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen sterben an Unsauberkeit überall in der Welt, millionenfach. Und vor allem  Frauen und Kinder. &lt;br /&gt;
Vielleicht ist Frau Roches Werk ja auch ein feinsinniger Protest gegen diesen Skandal. Wer weiß, wer weiß.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Politisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-18T11:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5585103/">
    <title>Nadja Tillers kluge Worte</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5585103/</link>
    <description>&quot;Vor dem Tod habe ich nur ein bisschen Angst, viel mehr fürchte ich die Hamburger Radfahrer.&quot; So Nadja Tiller gegenüber der Presse. Sie hat ja so Recht, die tolle alte Dame, die heute ihren 80. Geburtstag feiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fand die immer so damenhaft, so stilvoll und darum muss ich das hier mal - noch gar nicht richtig durchformuliert - loswerden.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Kunst und Kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-16T08:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5568278/">
    <title>Die DDR in Dresden oder Tellkamps Turm</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5568278/</link>
    <description>&lt;b&gt;Uwe Tellkamp &quot;Der Turm&quot; - eine Verschwörungstheorie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So also war das. Die DDR war ein kleines Land, so klein, dass sie in Dresden stattfinden konnte. Und zwar auf einem kleinen Hügel, den sie beschönigend Weißen Hirsch nannten. Aber dieser Weiße Hirsch war verschmutzt von Kohlenstaub und kontaminiert durch totalitären Zugriff auf alles, was sich dort abspielte.   In dieser DDR also, auf dem Dresdner Hügel, wohnten auf der einen Seite die Gedrückten und Angepassten, aber Hochgebildeten und litten an ihrem ständigen Unbehagen an der Diktatur. Sie wohnten in sehr schlecht verwalteten Villen. Man setzte ihnen, den halbwegs Privilegierten, noch privilegiertere Untermieter - raumgreifende Funktionärssöhnchen - in den ohnehin knappen Wohnraum. Wollte man nicht abgehört werden, musste man eine Runde im Freien durch Westrom drehen. Westrom - so hieß diese Seite der bürgerlichen Untertanen. Das war Westrom. Auf der anderen Seite - in einer militärisch bewachten Sonderzone - wohnten die Herrschenden, die waren noch wesentlich privilegierter als die Weströmer. Parteifunktionäre, angepasste Literaten, Apparatschiks aller Art - schreckliche Menschen insgesamt, einer von ihnen ein Schöngeist, aber böser Tierquäler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Das war Ostrom. (Nicht zu verwechseln mit O-Strom, das ist eine besondere Form von Stromversorgung, die ohne Strom stattfindet) &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner Westroms also litten unter den Zumutungen, denen sie durch die Herrschenden aus Ostrom ausgesetzt waren. Die Bewohner waren alle bürgerlich, aber woher dieses Bürgertum gekommen war bleibt völlig im Dunklen. Vielleicht von den Vorfahren - von denen einer Kommunist war und einst sogar im Hotel Lux logierte oder dem Handwerker-Vorfahr, der eine Tradition der schlagenden Uhrwerke hinterließ. Bürgerlich kann man immer werden auch ohne entsprechende Vorfahren, aber nicht Besitzbürger. Das verhinderten die von sowjetischen Satrapen beschützten oströmischen Marionetten. Die Bildungsbürger flüchteten darob verstärkt in Bildung, Bildung, Bildung. Und natürlich - das Cellospiel. Es gab auch reale Türmversuche aus dem Musennest Dresden, aber die missglückten aus technischen Gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht es zu im landauf landab belobigten Werk &quot;Der Turm&quot; des Dresdner Autors Uwe Tellkamp. Wenn man das gelesen hat, tun einem die Dresdner Leid. Denn diese ganze DDR-Diktatur kann ja nichts anderes gewesen sein als eine Art Verwandtenstreit zwischen Ost- und Weströmern auf dem Dresdner Turm. Die einen waren kleinbürgerliche Funktionäre, die anderen waren Bildungsbürger. Sowohl das Werk von Tellkamp, als auch jene unterdrückten Menschen, die er sich bemüht mit Leben zu erfüllen, der Arzt, der Geisteswissenschaftler, der Künstler, werden von manchen Rezensenten hymnisch gefeiert, weil sie - durchgängig ihr Unbehagen an der Diktatur formulieren und dies in Worten und Wendungen, die auch der Nichtdiktaturerfahrene halbwegs versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt - es ist höchste Zeit für solch einen definitiven Singsang, denn es häufen sich die Klagen, dass sich beim Wissen über das Wesen der Diktatur in der DDR ganz erschreckende Defizite ausmachen lassen. Darüber wissen Schülerinnen und Schüler im Westen wesentlich mehr, als die im Osten. Das hat eine Studie ergeben. Wobei ,eigentlich ist dabei nur herausgekommen, dass die Schüler in Bayern z. B. einfach das Richtige wissen, während die im Osten auf ihre Eltern hören, die natürlich durch die Realität verblendet sind und auch nicht immer den Lehrplan in der Schule auswendig kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Krankheit Ostalgie bekämpfen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies schrie förmlich nach Änderung. Man musste jemanden finden, der aus dem Osten kommt und dennoch einen Sinn dafür hat, was über den Osten gern gehört wird. Eine Art Ost-West- Antenne musste der haben. Dann musste er noch gut schreiben können oder zumindest wollen. Und als er dann sein Buch zu Ende geschrieben hatte, musste man dekretieren, dass man das unbedingt gelesen haben muss, ja, dass vor allem jene, die an einer Krankheit namens Ostalgie leiden, ohne dieses Buch als unheilbar gelten müssen.  Um diesem Schicksal oder Verdikt zu entgehen, wäre es für verstockte Ostalgiker am besten, diese oder jene der hymnischen Rezensionen auswendig lernen: Zum Beispiel die eines gewissen Tilman Krause in der &quot;Welt&quot;. Der - ein ganz Begeisterter - postuliert dass dies das Buch des Jahrzehnts ist. Der Autor habe &quot;den ultimativen Roman über die DDR, diese lächerliche sowjetische Satrapie auf deutschem Boden(geschrieben. Und zwar aus der Sicht derer, die nicht eine Sekunde daran zweifelten, dass sie dagegen waren. Das allein ist schon, nach all dem Wischiwaschi der Christa Wolfs, Volker Brauns, Christoph Heins und tutti quanti, eine nahezu erlösende Tat. So klar antikommunistisch, so voller schneidender Verachtung für das Proleten- und Kleinbürgertum, das 40 Jahre lang im Ostteil dieses Landes sein Gift verspritzen durfte, hat noch keiner, der aus diesen Breiten kommt, den Stab gebrochen.&quot; Aha, das ist die Botschaft und damit diese Botschaft auch sitzt, haben fast alle freundlichen Rezensenten die &quot;Buddenbrooks&quot; von Thomas Mann bemüht, um ordentlichen Glanz auf dieses Buch zu werfen. Mir aber scheint eine viel einleuchtendere Verbindung zu Thomas Mann über &quot;Doktor Faustus&quot; zu gehen. Weniger in der Form als in der Entstehungsgeschichte des Romans, die sich hier zu manifestieren scheint, könnte man etwas von der Versuchung des Dr. Faustus entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dr. Fäustchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ist es doch mehr ein Dr. Fäustchen, in das sich ein Lektor gelacht hat, als er den Pakt mir Tellkamp schloss. Hat sich das Dresdner Bürgerkind zu einem Vertrag überreden lassen, mit dem Auftrag, den ultimativen Wenderoman zu schreiben, mit ganz sicherer Erfolgsgarantie durch das Rezensionsgewerbe? Hat der pfiffige Lektor eine Wunschliste abgeliefert, in der alle Reizworte, mit denen in den Zeiten nach der Wende die DDR charakterisiert wurde, verwendet und abgearbeitet werden: &quot;Horch und Guck&quot;, die Jagd nach Delikatwaren, böse Schullehrer (die für Staatsbürgerkunde und Russisch), zynische Bonzen ,die Banane kommt auch vor - in vierzig Jahren DDR habe ich nicht soviel von der Banane reden hören, wie jetzt in den 20 Jahren danach. Allein das Unbehagen daran hat mich zu diesen Zeilen veranlasst. Ich weiß, ich verharmlose die Diktatur, aber die Tellkamp-Lektüre weckt solche Neigungen in mir.Es ist große Literatur schallt es landauf landab, aber ich finde, eine Ansammlung von Stilübungen ist noch kein Roman. Tellkamp will eine Fortsetzung vom &quot;Turm&quot; schreiben - das wird ein schöner Twintower.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-08T18:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5537851/">
    <title>Freiheit</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5537851/</link>
    <description>Hannes Waders Aktualisierung von &lt;br /&gt;
Trotz alledem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint als ob das Kapital&lt;br /&gt;
In seiner Gier und alledem&lt;br /&gt;
wie eine Seuche sich total&lt;br /&gt;
unaufhaltsam trotz alledem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über unseren Planeten legt&lt;br /&gt;
überwältigt und beiseite fegt&lt;br /&gt;
was sich ihm nicht freiwillig&lt;br /&gt;
unterwerfen will trotz alledem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnadenlose und verhängnisvolle Verknüpfung zwischen Kapital und Freiheit - genau so war es - eine brutale Umdefinition. Viele haben es gesehen, beklagt, angeklagt und wurden als Spinner, als Populisten als Ewiggestrige und was sonst noch beschimpft oder in den Medien gar nicht ins Wort gelassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon gleich nach der Wende  schon 1990 - hat das Peter Rühmkorf sehr hellsichtig in seinem Tagebucheintrag in Tabu I umrissen: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Freiheit das große Passepartout für jederart Gruppenegoismen, Stammesfehden, kompromissunfähiges Selbstbestimmungswüten. Kenn das Ende vom Lied, das sich immer wieder für einen  Anfang hält, noch von früher her auswendig- &quot;Freiheit das Ziel,/Sieg das Panier/ Führer befiel - /Wir folgen Dir.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich das zum erstenmal las, meinte ich als frisch in die Freiheit entlassene DDR-Bürgerin noch, dass diese Linken immer übertreiben müssen. Aber jetzt  ..&lt;br /&gt;
Mir sehr einleuchtend mit dem unglaublichen Wüten der Neoliberalen, die den Freiheitsbegriff pervertiert haben. &lt;br /&gt;
Wollt Ihr die totale Freiheit  ist ähnlich gefährlich wie Repression, vor allem, wenn nur eine Seite die Macht hat, zu definieren, was Freiheit ist. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute an anderer Stelle wird Horst Eberhard Richter beim Neujahrsempfang der Gewerkschaften zitiert: Die Freiheit, hinter der sich Gier und Egoismus im Neoliberalismus verstecken, ist nicht die von der Französischen Revolution gemeinte Freiheit, die von Gleichheit und Brüderlichkeit (besser Geschwisterlichkeit) aufgefangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist befreiend, wenn dieser Freiheits-Verlogenheit endlich ein Ende gemacht wird, wenn der Begriff auf seine Ursprünge zurückgeführt wird.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Politisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-24T09:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5516033/">
    <title>Palastgedanken</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5516033/</link>
    <description>Sehr interessanter Beitrag in der Süddeutschen Zeitung über den Palast der Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zitat aus der Süddeutschen:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Münchner Architekturkritikerin Johanna Schmidt-Grohe, die den Palast wenige Wochen nach seiner Eröffnung in der Süddeutschen Zeitung sehr gelobt hatte, versteht bis heute nicht, warum das Gebäude für den Nachbau des historischen Schlosses in Berlin weichen musste. Historischen Revanchismus mag sie als Motiv nicht ausschließen. Wurde der Palast der Republik also rückgebaut, weil Walter Ulbricht ehedem die von den Amerikanern ausgebombte Berliner Schlossruine sprengen ließ? Johanna Schmidt-Grohe erinnert sich noch an ihre Besuche auf der Palast-Baustelle und an den Stolz der Arbeiter auf ihr Werk - immerhin das erste freitragende Stahlskelett in der DDR, wo sonst ja nur Platte verbaut wurde.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle behaupten, der Entscheid zum Abriss sei demokratisch entstanden  aber ich glaube, dass kein Abgeordneter - abgesehen von der PDS damals - sich überhaupt getraut hat, für den Palast zu stimmen. Ich bin  wenn ich mir das heute angucke  auch verbittert und wenn ich die hämischen, gehässigen Beiträge zum Palastabriss in der Welt lese, dann entwickelt sich eine merkwürdige Stimmung von Demütigung und Frustration.  Seltsam  aber ich habe zunehmend den Eindruck, ich bin nicht allein mit meinem Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das ist schon einige Monate her&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Palast delr Republik&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Palast delr Republik&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/magda/images/Palastreste1.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Ost und West</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-14T13:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5512203/">
    <title>Musikalische und politische Plagiate</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5512203/</link>
    <description>Wenn man nur acht Takte eines musikalischen Werkes, das es bereits gibt, selbst verwendet, dann ist man noch kein Plagiator. Das wurde heute beim Chorsingen durchgenommen. Anlass war der Shanty vom Hamburger Fährmaster, den ein pfiffiger Komponist namens Arndt Bause für sein Sing mei Sachse sing verwendet hat. Der Schluss des Liedes ist dann acht Takte vom Adelheid schenk mir einen Gartenzwerg. So kommt was zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von den Infos über gesetzeskonformes Plagiieren haben wir uns heute auch wieder gesteigert. Mit russischen Liedern und  hihi  ABBA-Songs. I have a dream und The winner takes it all. Das singt sich auch richtig gut  hätte ich nicht gedacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;taz &lt;/b&gt;stellt fest, dass der Neoliberalismus die Welt in die größte Krise seit Hitler und Stalin geritten hat. Es kommt mir nicht so toll übertrieben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fällt mir nur die &quot;Internationale&quot; ein. Ich habe eine kleine Spieluhr, die die erste Melodienfolge daraus abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die SPD plagiiert politische Vorschläge der &quot;Linken&quot;. Sie wollen jetzt doch die Tobin-Steuer, die Steuer auf internationele Devisengeschäfte, einführen. Auch wegen der Streitigkeiten um diese Steuer ist Lafontaine damals zurückgetreten. Man fasst es nicht.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Alltag und Politik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-12T16:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5509397/">
    <title>Spielwiese Internet</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5509397/</link>
    <description>Jetzt habe ich endlich DSL bekommen. Ein Spielzeug, von dem ich hoffe, dass es mich nicht nur zur Zerstreuung verführt. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Malerischer Schlosspark&quot; height=&quot;299&quot; alt=&quot;Malerischer Schlosspark&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/magda/images/Malerischer-Schlosspark.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit es neben dieser dürren Mitteilung nach was aussieht, dieses schöne Schlossparkbild</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Alltag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-11T13:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5504789/">
    <title>Familientag</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5504789/</link>
    <description>Gestern war bei uns Familientag. P.s hübscher, wohlgeratener Enkelsohn  Student im ersten Semester, zielstrebig, klug und dennoch liebenswürdig. Ich nehme an, die Mädchen schaun nach ihm. &lt;br /&gt;
Wir haben einen schönen Nachmittag zusammen verbracht und &lt;br /&gt;
allerlei übereinander erfahren. &lt;br /&gt;
Ich bin ja immer zurückhaltend mit solchen Sachen meine spärlichen familiären Wurzeln sind ein Grund dafür. Aber jetzt so  wie es ist, freut es mich.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Alltag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-09T18:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://magda.twoday.net/stories/5504516/">
    <title>Der Kapitalismus geht zu Ende</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5504516/</link>
    <description>In 30 Jahren wird es keinen Kapitalismus mehr geben- so der Beitrag eines amerikanischen Wissenschaftlers auf Telepolis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber wird kommen oder kommt man so einfach überein, nimmt eine Flüstertüte und ruft: Kapitalismus  beenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon immer gedacht, dass der Sieg des Kapitalismus ein Pyrrhussieg ist, dass er gerade dabei ist, sich selbst zu zerstören. Die Revolution frisst ihre Kinder, der Kapitalismus frisst sich selbst auf. Aber welchen Preis werden die Menschen zu zahlen haben`. Chaos und Kämpfe sind programmiert und die Frage: Wem gehört die Welt ist wieder überall gestellt. Und das wird kosten. Die Welt es schwer aus den Fugen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich fürchten  es ist leider so. In 30 Jahren kann die Welt auch zerstört sein.</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Politisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-09T16:37:00Z</dc:date>
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    <title>Technische Fragen</title>
    <link>http://magda.twoday.net/stories/5500153/</link>
    <description>Welche Seelengröße tragen Sie?&lt;br /&gt;
Wo ist der Leidensdruckmesser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Vielleicht fällt mir noch mehr ein)</description>
    <dc:creator>Magda</dc:creator>
    <dc:subject>Sprüche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magda</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-07T18:40:00Z</dc:date>
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